Daltonpädagogik

Das Albrecht-Dürer-Gymnasium knüpft an die reformpädagogische Tradition Neuköllns an und führt ein neues Unterrichtskonzept ein.
Das Kollegium, die Elternschaft und die Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums haben in großer Mehrheit beschlossen, im Schuljahr 2011/12 die Dalton-Pädagogik einzuführen.
Was verbirgt sich hinter der Dalton-Pädagogik? Sie ist getragen von vier Prinzipien: Freiheit in Gebundenheit – Verantwortung – Selbständigkeit – Zusammenarbeit. Im Kern: Die Schülerinnen trainieren selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten in zwei individualisierten und binnendifferenzierten Unterrichtsphasen pro Tag. Sie erarbeiten in diesen Phasen in eigener Wahl Arbeitsaufträge für die verschiedenen Unterrichtsfächer. Sie können für diese Phasen wählen, bei welchem Lehrer sie mit welchen Mitschülern, welche Arbeitsaufträge bearbeiten. Die Lehrer entwickeln für jedes Fach und jede Klasse 5-Wochen-Lernpläne, die sowohl den Plan für den Unterricht im Klassenverband ausweisen als auch die Arbeitsaufträge, die die Schüler in den sogenannten Dalton-Stunden bearbeiten sollen. Durch die Lernpläne entsteht für alle Beteiligten eine hohe Transparenz, was im Unterricht geschieht: Eltern können generell Kenntnis nehmen, Schüler wissen, was sie bei Fehlzeiten nachholen oder ggf. zu Hause erarbeiten müssen, Vertretungslehrer wissen , welches Thema die Klasse, in die sie kommen, bearbeitet. Dieses Konzept entspricht den Anforderungen an modernem Unterricht und ist eingebettet in eine Pädagogik, die jede Schülerin/jeden Schüler in seiner Individualität ernst nimmt. Im Schuljahr2013/14 werden alle Jahrgänge nach der Dalton-Pädagogik arbeiten.