Skifahrt 2009

Eine Skifahrt die war lustig, eine Skifahrt die war schön…
Von Linda Taube und Charlotte Greiffenhagen

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Schneereiches Schulfrei, lustige Launen, überwältigende
Übungen, leckere Lehren, wunderbare Welten, fröhliches Fühlen, tolle Träume: Perfekt war unser praktischer Sportkurs! Montag morgens nahm unsere Skifahrt ihren Lauf. Verschlafen torkelten 17 ADOten zu nachtschlafender Zeit nach Zehlendorf und wuchteten sich nebst Gepäcktonnen und einer weiteren Gruppe in den Riesenreisebus. Wir traten die 900 km mit planmäßiger Verspätung an. Ab in den Süden, den Bergen hinterher, ging es nach Österreich, ins Salzburger Land, in den Lungau, ins beschauliche Mauterndorf. Etwas abseits liegt unsere Pension „Taurachblick“, betrieben von der sehr hilfsbereiten Wirtin Frau Sagmeister. Nach 11stündiger Fahrt nahmen wir unsere 9 Zimmer in Empfang und schliefen erstmal aus. Pünktlich mit dem Schulgong startete unsere erlebnisreiche Zeit. Frühstück, Einmummeln, Skikeller, Skibus, Skihang. Ski Heil! Der erste, der fiel, war Pascal B. Schon die Skigymnastik überforderte ihn leicht. Zuerst wurde unser Können auf die Probe gestellt. Danach wurden wir eingeteilt. Die 8 Neulinge versuchten sich am sonnigen im Tal, die restlichen 6 schwangen auf über 2000 m im Nebel. Nachmittags kehrten wir erschöpft in unser Heim zurück; dort wartete schon Charlotte, frisch aus ihrem Schüleraustausch von der anderen Erdhalbkugel zurückgekehrt. Nach einem sehr leckeren Essen und einer begeisternden ;-) Theoriestunde fielen wir in die Betten. Am nächsten Tag war schon Skialltag: Hanife hatte ihren Lieblingsplatz, den sie öfter mal besuchte: den orangenen Zaun :-). Auch Birkan folgte ihr mindestens einmal willentlich; vielleicht wollte er sie beeindrucken. Ist das romantisch? Thomas und P. B. drehten eine Rolle nach der anderen und Wladi versuchte im Pflug, Schuss den Idiotenhügel hinter sich zu bringen. Lena und Nadine übten sich im Synchronfallen. Herr Schwarz tanzte Walzer, während Linda sich um alle Gefallenen kümmerte. Frau Wolff und Stella drehten Spielfilme mit Thomas als Hauptdarsteller. Charlotte vermummt wie ein Bankräuber, Eva mit Spagatbremse, Leo als Weihnachtsmann, Tina als Michaela Schuhmacher des Schnees, Alex mit Wackelpuddingknien und Vicky mit Storchenbeinen in babyblauer Hose: So machten wir Tag um Tag die Pisten unsicher. Ganz nebenbei unterzogen uns Ski-Lehrerin und -Lehrer beinharten Trainingseinheiten. Sie machten uns Skitechniken vor: paralleles Grundschwingen von unten nach oben, Carven vorwärts/rückwärts sowie Pflugbögen in Parabeln. Und wir machten alles nach, Ihr versteht? Wir haben richtig gearbeitet. Am letzten Tag hatte Pascal B. einen sehr unglücklichen Unfall. Das ist wahrscheinlich das einzige Ereignis, was wir gern missen würden. Noch einmal ein Hoch auf unsere kulinarische Selbstversorgerküche, besonders auf die Wiener Schnitzel. Für den letzten Tag war ein Fondue in der Burg angesagt, zusammen mit den Zehlendorfern. Diese waren nicht ganz auf unserer Wellenlänge, trotzdem machten sie mit ihren selbstkomponierten Mauterndorf-Liedern eine lustige Stimmung. Trotz mehr oder weniger langer Partynacht steigerte sich die Laune auf der Rückfahrt, je näher wir Berlin kamen. Mit Grölattacken versuchten wir vielleicht unsere Wehmut zu verstecken. E-D-J-Ä-N und S- E- B- Ü- L tönte es aus jeder Munde um die Wette! Danach gingen wir eifrig unsere Skifahrtlieder durch. Von „Bleeding Love“ über „Pokémon – komm schnapp’ sie dir“ bis zum „Roten Pferd, das sich umkehrt“. Abschließend kann man sagen, dass die Fahrt so war, wie sie uns von früheren Teilnehmern angekündigt worden war: „Das ist die geilste Fahrt, die man in der Schule machen kann“. Danke dafür!